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Lithium Ion aufladen bei hohen und tiefen Temperaturen. Sven Bauer, BMZ GmbH Wiederaufladbare Batterien arbeiten in einem vernünftig breiten Temperaturbereich. Dies gestattet jedoch nicht automatisch auch eine Aufladung im selben Temperaturbereich. Während der Einsatz von Batterien in heisser oder kalter Umgebung nicht immer vermieden werden kann, hat der Verwender die Bedingungen während der Ladung einigermassen unter Kontrolle. In sehr vielen Ladegeräten wird deshalb ein NTC als Temperaturüberwachung verwendet. Lithium-Ion-Batterien bieten eine gute Ladeleistung an bei tiefen wie auch bei hohen Temperaturen. Einige Zellen erlauben eine Ladung mit 1,0C von 0°C bis 45°C. Die meisten Lithium-Ion-Zellen ziehen jedoch einen kleineren Ladestrom vor, wenn die Temperatur auf 5°C oder darunter fällt. Auf das Laden unterhalb des Gefrierpunktes muss verzichtet werden, da eine Plattierung durch Lithiummetall erfolgen kann. Um die Lithium Ion trotzdem laden zu können, pulst man unterhalb von 0 ° C einen Strom in die Zelle der ungefähr C/20 entspricht bis -20 ° C und C/40 enspricht bis -40 ° C. Dadurch wird die eingebrachte Temperatur. Dabei entsteht zum einen ein Innendruck aber zum anderen wird die Energie in Wärme umgesetzt. Nach erreichen vom Nullpunkt kann man den Ladestrom nach oben fahren. Beim Laden in einem höheren Temperaturbereich ist die Ladeakzeptanz der Lithium Ion höher. Die korrigiert man idem die Spannungslage parallel nach unten gefahren wird. Dies verhindert eine Überladung und die dadurch verkürzte Lebenszeit. Zum Autor : Sven Bauer, geboren 1966 in der Nähe von Aschaffenburg, ist Geschäftsführer der BMZ Europe und BMZ China und beschäftigt sich seit 15 Jahren mit der Entwicklung von Akkusystemen als Systemlieferant für die Großindustrie. Grundlage hierbei ist die Konzeption, Festlegung der richtigen Akkutechnologie sowie Ladetechnik die als System mit den gewünschten Zulassungen und Garantieleistungen entwickelt und in den verschiedenen Werken gebaut werden. |